Dem benediktinischen Geist nahe sein - Mein Leben als Oblatin

Dem benediktinischen Geist nahe sein - Mein Leben als Oblatin
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    11,7 x 18,5 cm, 112 Seiten, broschiert
  • 978-3-89680-461-7
Authentisch, voller Tiefe und Humor beschreibt die Oblatin Ursula Theresa Dippel das... mehr
Im Alltag klösterlich leben

Authentisch, voller Tiefe und Humor beschreibt die Oblatin Ursula Theresa Dippel das „klösterliche Leben“ außerhalb der Klostermauern. Sie inspiriert dazu, das eigene Leben mit den Regeln Benedikts zu bereichern und aus dem benediktinischen Geist zu leben.

Johanna Domek ergänzt das Buch mit weitergehenden Informationen zur Oblation. Sie beschreibt, worauf sich die Oblation in der Benediktsregel bezieht und begründet. Schließlich gibt sie Hinweise, wie man Oblate werden kann und mit welchem Ritus Oblaten in die Gemeinschaft aufgenommen werden und wie das Leben eines Oblaten ist.

Information zur Oblation
Oblaten sind Christen, die in der Welt leben, sich aber in besonderer Weise vom Geist des Ordensgründers Benedikt angezogen fühlen und diesen in ihren Alltag hinein übersetzen wollen. Sie legen ein öffentliches Versprechen ab, mit dem sie sich an ein Kloster binden.
 

Weiterführende Links zu "Dem benediktinischen Geist nahe sein - Mein Leben als Oblatin"
Eintauchen in die Stille Ins Kloster komme ich nicht, weil hier Leute sind, mit denen ich... mehr

Eintauchen in die Stille

Ins Kloster komme ich nicht, weil hier Leute sind, mit denen ich reden kann. Die habe ich draußen auch. Ins Kloster komme ich, weil hier vor allem Leute sind, mit denen ich schweigen kann. Davon gibt es draußen wenige.

Im Kloster wird erstaunlich viel geredet. Manchmal auch über das Schweigen. So viel Stille, wie man erwartet, ist hier gar nicht. Und doch gibt es sie, und es ist genug davon da, um in sie einzutauchen, in ihr zu baden, darin zu schwimmen, sich umspülen und reinigen zu lassen von ihr. Man darf sie sich nehmen. Das ist der Unterschied zu draußen, wo selten jemand fragt, ob mich das lärmende Radio des Nachbarn stört. Wenn ich zum Essen schweigen möchte, darf ich das, und nur die ganz Neuen finden das komisch, Es gibt sogar einen Schweige-Speiseraum für die ganz Entschiedenen. Und er wird fleißig genutzt. Undenkbar zu Hause in der Familie. Und auch nicht so sinnvoll. Sind doch dort die gemeinsamen Mahlzeiten, sofern es sie heutzutage überhaupt noch gibt, oft die einzigen Zeiten, wo man halbwegs ungestört miteinander reden kann.

Das ist im Kloster offenbar anders. Hier ist alles potenziell kommunikativ. Besonders das Schweigen. Ich habe es sogar schon erlebt, dass Teilnehmer einer Meditationsgruppe nicht zur Ruhe kamen, weil der Nachbar auf dem Bänkchen nebenan „zu laut geschwiegen“ habe.

Hier richten sich die Lauscher auf, und plötzlich sind ganz andere Töne zu hören (…).

 

Helge Andersens Buchtipps | März 2010 "Informativ - spannend - bewegend!" Erbe und... mehr

Helge Andersens Buchtipps | März 2010
"Informativ - spannend - bewegend!"

Erbe und Auftrag. Monastische Welt | 1/2011
"In erfrischender Sprache umkreist und beschreibt sie [Ursula Dippel] die Spannung zwischen (...) Kloster und Welt."

2cor3.de | 26. März 2011
"Die Autorin findet den richtigen Ton. (...) Das Büchlein überzeugt."

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