Vorfreude auf die Neuerscheinungen aus dem Vier-Türme-Verlag

Meteorologisch hat der Sommer gerade erst begonnen, doch in Gedanken sind die MitarbeiterInnen des Vier-Türme-Verlags schon längst im Herbst und Winter. Der Grund? Die Vorbereitungen auf das neue Herbstprogramm laufen auf Hochtouren. Nachdem die Cover, Auflagenhöhen und Ladenpreise der Titel bereits seit März feststehen, nehmen auch die Inhalte langsam Gestalt an. Die Manuskripte erhalten im Lektorat den letzten Schliff und werden Korrektur gelesen, bevor sie in den Satz und schließlich in den Druck gehen.

Zeitgleich entwerfen die MitarbeiterInnen Lesezeichen, Postkarten oder Plakate als Zugabe zu den Büchern. Eine außergewöhnliche Idee in diesem Jahr: die Teebeutel zum neuen Buch von Martin KämpchenWas das Leben leuchten lässt“. „Dadurch können die Leser und Leserinnen gleich die Philosophie des Buches in die Tat umsetzen: sich bewusst die Zeit zu nehmen, um das Besondere im Alltag wahrzunehmen“, verrät Marketingleiterin Julia Mergenthaler.

Damit die LeserInnen die AutorInnen auch persönlich erleben können, organisieren die MitarbeiterInnen Veranstaltungen und europaweite Lesereisen. Zuletzt besuchten Pater Anselm und Pater Zacharias das Happinez Festival in den Niederlanden, demnächst den Evangelischen Kirchentag in Dortmund.

Zeitgleich lässt das Team über Facebook und Instagram die Leser und Leserinnen an den Entstehungsschritten teilhaben. „Unsere  Auftritte in den sozialen Medien sollen ganz bewusst keine reinen Werbeblöcke darstellen. Wir wollen Einblicke hinter die Kulissen geben. Wie entstehen Bücher? Was ist unsere Verlagsphilosophie? “ beschreibt Pressereferentin Charlotte Künne das Konzept.

Der großen Vielfalt an AutorInnen und Titeln gerecht zu werden, ist dabei eine Herausforderung. Aber das Programm zu reduzieren? Das kommt für das Team des Verlags nicht in Frage. Lektorin Marlene Fritsch erklärt: „Wir sind von jedem unserer Titel überzeugt. Bei der Auswahl der AutorInnen und Themen steht für uns die Botschaft im Vordergrund. Unsere Bücher wollen die LeserInnen ermutigen, sich ins Leben zu wagen, sich eine eigene Meinung zu bilden und ihren ganz eigenen Weg zu finden.“

Diese hohen Ansprüche gelten selbstverständlich auch für das Herbstprogramm, das aufgeteilt auf August und September erscheinen wird. Ein Höhepunkt: „Wie hältst Du’s mit der Religion?“ von Anselm Grün und Winfried Nonhoff. Anlässlich seines 75. Geburtstages im Januar 2020 überrascht der Benediktinerpater mit einem besonders persönlich gehaltenen Buch. In 75 Fragen begleitet er die LeserInnen auf eine Reise durch seinen und eben auch durch ihren Glauben. Die Themen reichen von der Entstehung der Bibel hin zu existentiellen Fragestellungen zum Leben nach dem Tod. Gerade die verknappte Auseinandersetzung verlangt es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und öffnet, so Pater Anselm Grün, den Blick für die Schönheit des Glaubens.

Vorfreude herrscht im Verlag auch auf den Auftakt der neuen Buchreihe „Der kleine Mönch und die Sache mit der Stille. Etwas vorlaut, manchmal etwas tollpatschig und vor allem sehr wissbegierig sucht der kleine Mönch nach dem richtigen Weg – seinem Weg – im Leben und zu Gott. Ob der kleine Mönch autobiografische Züge hat? „Nein, das nicht“, lacht Pater Zacharias. „Der kleine Mönch ist aber sehr wohl als Mittlerfigur gedacht. Durch ihn kann ich auf ungezwungene Weise und sehr praxisnah die Themen aufgreifen, die die Menschen bewegen, und in der klösterlichen Spiritualität Ideen und Antworten finden.“ Ähnlichkeiten mit realen Personen sind dabei wohl unvermeidbar, aber nicht beabsichtigt.

Auch das aktuelle Zeitgeschehen spielt natürlich eine wichtige Rolle im Vier-Türme-Verlag. Schon mit seinem beherzten Plädoyer für ein politisch engagiertes Christentum in Seid laut! hatte Burkhard Hose über Deutschland hinaus für Aufsehen gesorgt. Nun folgt mit Warum wir aufhören sollten, die Kirche zu rettenein weiteres hochpolitisches Buch. Entgegen des landläufigen Abgesangs auf die Kirchen ist der Studentenpfarrer aus Würzburg mehr denn je von ihrer integralen Bedeutung für ein menschliches Miteinander überzeugt. Statt in fruchtlosen Pessimismus einzustimmen, entwirft er daher eine mutige Vision für eine Kirche der Gegenwart. Eine Kirche, die ihrem Auftrag als Leitfigur in sozialen und politischen Fragen gerecht wird und wieder Zufluchtsort und Ansprechpartnerin für alle Menschen wird.

Wie zeitgemäß Glaube und christliche Traditionen sind, zeigt Bodo Janssen in Kraftquelle Tradition. Nachdem sein Führungsstil bei einer internen MitarbeiterInnenumfrage miserable Noten erhielt, krempelte der Hotelunternehmer radikal um. Er löste hierarchische Strukturen auf, förderte ein innovatives Miteinander und rüstete sein Unternehmen erfolgreich für ein neues Zeitalter – und das alles entlang der Regel des heiligen Benedikts. In seinem Buch greift er nun die für ihn wichtigsten Aspekte auf und stellt sie in den praktischen Kontext der heutigen Arbeitswelt.

„All das ist nur ein kleiner Ausschnitt“, bekräftigt Verlagsleiter Br. Ansgar Stüfe. Sichtlich zufrieden blickt er auf das beträchtliche Programmheft des Verlags. „Texte zum Thema Trauer, wissenschaftliche Studien, Kalender und auch Geschenkbücher ergänzen das Programm und machen unseren Verlag so einzigartig wie vielfältig.“

Neugierig geworden? Erhalten Sie erste Eindrücke von den Neuerscheinungen und schauen Sie auf der Website sowie auf dem Facebook- und Instagramprofil des Verlags vorbei.

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