„Ich pfeife auf ein ‚christliches Abendland‘ mit Schulkreuzen an der Wand“

Der Hochschulpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg und Autor im Vier-Türme-Verlag Burkhard Hose kritisiert den Beschluss des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, in den Vorzimmern jeder staatlichen Behörde ein Kreuz aufzuhängen, scharf.

In einem offenen Brief  bezeichnet er die Anordnung als „Missbrauch des Christlichen und seiner Symbole“, um Ausgrenzung und inhumanes Handeln zu rechtfertigen. Stattdessen fordert er den Landesvater auf, das Verbindende zwischen den Menschen zu stärken und dadurch wirklich christlich zu handeln. Denn, so Burkard Hose wörtlich, „ich pfeife auf ein ‚christliches Abendland‘ mit Schulkreuzen an der Wand, Burkaverbot, mit all seinen christlichen Feiertagen und seiner behaupteten ‚Leitkultur‘, das Menschen bewusst in Lebensgefahr abschiebt oder zu Tausenden im Mittelmeer ertrinken lässt.“

Burkhard Hose setzt sich seit Jahren aktiv für mehr Toleranz und Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft ein. Das Vorschürzen christlicher Werte für machtpolitische Zwecke empfindet er als Heuchelei. Am 26. Juni erscheint sein neues Buch „Seid laut!“, ein Plädoyer für ein politisch engagiertes Christentum, im Vier-Türme-Verlag.

Klicken Sie hier um den offenen Brief von Pfarrer Burkhard Hose zu lesen

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.