Lothar Kuld

Compassion - Raus aus der Ego-Falle

Münsterschwarzacher Kleinschriften

9,95 € *
89 Seiten, broschiert, 10,5 x 18,5 cm, Münsterschwarzacher Kleinschriften Band 138, ISBN 978-3-87868-638-5
Soziales Engagement bereichert

Viele haben das Gefühl, dass sie mehr für andere tun könnten. Man ist irgendwie allein mit sich beschäftigt, nicht unglücklich, vielleicht von der Arbeit erschöpft. Die „Ego-Falle“ ist aufgestellt. Wir entgehen ihr, wenn wir erfahren, dass wir als Mitmensch gebraucht werden.

Compassion ist die Wiederentdeckung echten Mitleids, das nichts mit nutzlosem Bedauern, aber auch nichts mit Selbstaufopferung zu tun hat. Compassion führt zur Aktion und bereichert diejenigen, die mitmenschliche Solidarität üben, genauso wie die, die sie erfahren. Compassion ist ein Projekt der katholischen Schulen Deutschlands, das seit 1992 läuft und bei dem Schülerinnen und Schüler zweiwöchige Sozialpraktika machen, um soziale Tugenden zu entwickeln.

Die Erfahrung zeigt dabei, dass Jugendliche durchaus mit Begeisterung zu sozialem Engagement bereit sind, wenn sie die Möglichkeit dazu erhalten. Es ist für viele eine neue und sehr berührende Erfahrung, zu sehen, dass sie Menschen, die Hilfe brauchen, mit ihren eigenen Fähigkeiten tatsächlich helfen können. Sie stellen fest, dass in erster Linie nicht „Mitleid(en)“ gefragt ist, sondern Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit, Geduld und Hilfsbereitschaft.

Die Schüler entdecken diese Fähigkeiten an sich selbst und erleben ihren Einsatz als selbstbestätigend und bereichernd. Lothar Kuld beschreibt, was die Ergebnisse des Compassion-Projektes in spiritueller Hinsicht bedeuten. Er unterscheidet falsches Mitleid und echtes Mit-Leiden, beschreibt die Beziehung von Mitleid und Eigeninteresse und entwickelt eine Ethik der christlichen Compassion.

 

Vorwort

(...) Kapitel eins beschreibt, was uns am Mitleid hindert, und wie man Mitleid im Sinne von "Mitleidenschaft" (Compassion) lernt. Kapitel zwei fragt, wozu Mitleid überhaupt gut sei, und wendet sich gegen die Unterdrückung des Gefühls des Mitleids. Kapitel drei zeigt die biblische Verbindung des Mitleids mit der Forderung nach Gerechtigkeit und Handeln, Mitleid als Aktion, nicht Sentimentalität. Kapitel vier entdeckt im Mitleiden als Compassion etwas, was die biblisch-christliche Gottesrede mit allen Menschen verbindet. Kapitel fünf sagt in Kürze, was Menschen erfahren, die Mitleid und Mitgefühl zeigen, und warum sie das tun.

Die „European Parents Association“ hat das Compassion-Projekt mit dem „Alcuin-Award 2002“ für das beste pädagogische Projekt in Europa ausgezeichnet.

Der Dom Paderborn
„Mitleiden ist nicht einfach passiv. Es schärft die Augen für das, was getan werden kann.“

 Würzburger Katholisches Sonntagsblatt
„eine sinnvolle und wichtige Erfahrung […] pädagogisch wertvoll“

 
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