Wunibald Müller

Gönne dich dir selbst

9,95 € *
102 Seiten, gebunden, 11,0 x 19,0 cm, ISBN 978-3-87868-274-5
Die richtige Balance zwischen L(i)eben und Arbeit

"Gönne dich dir selbst!", fordert Wunibald Müller alle auf, die sich über der Sorge um ihre Arbeit und um andere selbst vergessen.

Doch der erfahrene Psychotherapeut weiß, dass es vielen sehr schwer fällt, inmitten all der Pflichten und Termine des Alltags einen Lebensrhythmus zu finden, der ihre körperliche und geistige Gesundheit schützt.

Wie finden wir die richtige Balance zwischen Liebe und Arbeit? Wie bleiben wir mit unserer Seele in Berührung? Mit welchen positiven Ritualen können wir unseren Tagesablauf gestalten?

"Auf die Beschaffenheit des Tages selbst einzuwirken, das ist die höchste aller Künste", sagt Henry David Thoreau. Dieses Buch lehrt die Kunst, sich selbst gut zu sein.

 

Aus dem Vorwort

„Gönne dich dir selbst“ – so schrieb Bernhard von Clairvaux vor über 800 Jahren an Papst Eugen III., von dem er den Eindruck hatte, dass er sich völlig verausgabt hatte. Die Worte Bernhard von Clairvaux’ sollen uns durch dieses Buch begleiten.

Manch einer mag über diesen Rat des Heiligen stutzen, klingt dich eine solche Einstellung mitunter recht egoistisch. Und doch ist sie nichts anderes als eine Akzentuierung des Hauptgebotes Jesu: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Denn, wie vermag ich Gott und meine Mitmenschen wahrhaft zu lieben, wenn ich mich selbst nicht zu lieben vermag? Meister Eckehart bringt das mit folgenden Worten auf den Punkt: „Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst… So steht es recht mit einem solchen Menschen, der sich selbst lieb hat und alle Menschen so liebt wie sich selbst, und mit dem ist es gar recht bestellt.“ Und Thomas Merton glaubt, „dass wir Gott nicht vollkommen lieben können, außer wir lieben uns selbst vollkommen.“

Diese Liebe zu sich selbst, die sich unter anderem in der Sorge um sich und der Wertschätzung zeigt, die einer für sich selbst empfindet, fehlt vielen Menschen. Sie gehen auf in der Sorge um andere, geben dabei mehr, als sie eigentlich haben, mit dem Ergebnis, dass sie sich zunehmend verausgaben. Da sie die Sorge um sich selbst vernachlässigen, sich nicht immer wieder einmal auch sich selbst gönnen, brennen sie innerlich aus. Sie übersehen, dass wir immer wieder neue körperliche, psychische und spirituelle Energie tanken müssen, um mit Freude und echter Hingabe für andere dasein zu können.

 

Drehpunkt Familie
„Leicht verständlich und in kurzen anschaulichen Kapiteln bietet Müller mit diesem Büchlein eine überzeugende Lebenshilfe.“

 
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