Christoph Gerhard

Astronomiekalender 2018

18,90 € *
13 Blatt, DIN A3, Spiralbindung, Erklärungen auf dem letzten Blatt, ISBN 600964
Die Unendlichkeit des Sternenhimmels

Seit über 20 Jahren betreibt Pater Christoph Gerhard auf dem Gelände der Abtei Münsterschwarzach die alte klösterliche Wissenschaft der Sternenbeobachtung. Sein hauptsächliches Interesse gehört Deep-Sky-Objekten.

Für diesen eindrucksvollen Kalender hat Pater Christoph Gerhard zwölf seiner schönsten Astronomieaufnahmen aus dem vergangenen Jahr zusammengestellt. Die spektakulären Bilder zeigen den "Supermond" vom Oktober 2016 über der Abteikirche Münsterschwarzach, die Große Magellansche Wolke, Sternhaufen und ferne Galaxien.

Entstanden sind die Aufnahmen in der Sternwarte von Münsterschwarzach und wurden mit neuer, verbesserter Druckqualität abgebildet.

 

Inhalt
Der Titel zeigt den aufgehenden Mond hinter unserer Kirche. Es zeigt für mich den kosmischen Bezug, in dem unser Beten und Arbeiten eingebettet ist. Der Sternenhimmel erinnert mich immer wieder an die Größe, Weite und Schönheit Gottes und seiner Schöpfung.

Januar: Die Plejaden, das Siebengestirn, kommt schon in der Bibel vor und ist auch als älteste Darstellung des gestirnten Himmels auf der Himmelsscheibe von Nebra zu finden. In den Wintermonaten sind die Plejaden hoch am Himmel zu entdecken.

Februar: Der Quallen-Nebel im Sternbild Zwilling bekam seine Form mit den vielen Fäden aus Gas von einer riesigen Sternexplosion, die vor Jahrtausenden stattfand. Eine riesige Gaswolke treibt durch die Milchstraße und leuchtet in roten Farben. 

März: Auf der Südhalbkugel kann einer der nächsten Begleiter unserer Galaxie schon mit bloßem Auge betrachtet werden: die Große Magellansche Wolke. Sie ist viel kleiner als unsere Milchstraße und gehört zur Gruppe der Zwerg-Galaxien.

April: Aufgrund der scheinbaren Sonnenbahn liegt die junge Mondsichel bei uns im Frühjahr am Abend über dem Westhorizont. Viele Einzelheiten wie Krater, Rillen und Bergformationen sind schon mit einem kleinen Fernrohr zu bestaunen.

Mai: NGC 891 ist eine Galaxie ähnlich der unsrigen. Das Bild zeigt uns, wie wir uns selbst sehen könnten aus einer Distanz von 30 Millionen Lichtjahren: Eine Scheibe aus Milliarden von Sternen, umgeben von einem charakteristischem Staubgürtel.

Juni: Überall in unserer Milchstraße finden sich Staub- und Gasnebel, aus denen immer wieder neue Sterne geboren werden. Dabei zeigt sich immer wieder die Form von „Elefanten-Rüsseln“, so wie IC 1396 in der linken Bildhälfte.

Juli: Messier 63 trägt auch den Namen Sonnenblumen-Galaxie wegen der vielen Sternknäuel, die wie die Blütenblätter gleich bei einer Sonnenblume um ihr Zentrum angeordnet sind. Sie ist eingebettet in einen schwach leuchtenden Sternennebel.

August: Überall in unserer Milchstraße ist Staub zu finden. Auch wenn er extrem dünn gegenüber unserem irdischen Staub verteilt ist, so lässt er kaum Sternenlicht hindurch. Im Sternbild Pfeil ist ein ausgedehnter Dunkelnebel zu bewundern.

September: Die Sommermilchstraße ist im Sternbild Schütze ebenfalls von einem dichten Staubband durchzogen. Aus ihm ragen wie Inseln verschiedene Sternhaufen und Sternentstehungsgebiete heraus.

Oktober: In der Nähe eines hellen Sterns in der Kassiopeia sind ausgedehnte Wasserstoffwolken zu finden, die in einem zarten, roten und blauen Licht scheinen. Ein Kontrapunkt zu dem hellen, blauen Stern Gamma Kassiopeia.

November: Scheinbar drehen sich alle Sterne auf der Nordhalbkugel der Erde um den Polarstern. Die Aufnahme ist mit einer feststehenden Kamera einige Stunden lang belichtet und zeigt die Sternbahnen um den Polarstern, der links in der Mitte ruht.

Dezember: M106 ist eine meiner Lieblingsgalaxien. Mich spricht vor allem die differenzierte Struktur innerhalb der hellen Spiralarme an, verbunden mit den schwachen Ausläufern der riesigen Galaxie. Bei ihr stehen zwei kleine Begleitgalaxien.

Weitere Informationen finden Sie unter www.klostersternwarte.de

 

Inhalt
Der Titel zeigt den aufgehenden Mond hinter unserer Kirche. Es zeigt für mich den kosmischen Bezug, in dem unser Beten und Arbeiten eingebettet ist. Der Sternenhimmel erinnert mich immer wieder an die Größe, Weite und Schönheit Gottes und seiner Schöpfung.

Januar: Die Plejaden, das Siebengestirn, kommt schon in der Bibel vor und ist auch als älteste Darstellung des gestirnten Himmels auf der Himmelsscheibe von Nebra zu finden. In den Wintermonaten sind die Plejaden hoch am Himmel zu entdecken.

Februar: Der Quallen-Nebel im Sternbild Zwilling bekam seine Form mit den vielen Fäden aus Gas von einer riesigen Sternexplosion, die vor Jahrtausenden stattfand. Eine riesige Gaswolke treibt durch die Milchstraße und leuchtet in roten Farben. 

März: Auf der Südhalbkugel kann einer der nächsten Begleiter unserer Galaxie schon mit bloßem Auge betrachtet werden: die Große Magellansche Wolke. Sie ist viel kleiner als unsere Milchstraße und gehört zur Gruppe der Zwerg-Galaxien.

April: Aufgrund der scheinbaren Sonnenbahn liegt die junge Mondsichel bei uns im Frühjahr am Abend über dem Westhorizont. Viele Einzelheiten wie Krater, Rillen und Bergformationen sind schon mit einem kleinen Fernrohr zu bestaunen.

Mai: NGC 891 ist eine Galaxie ähnlich der unsrigen. Das Bild zeigt uns, wie wir uns selbst sehen könnten aus einer Distanz von 30 Millionen Lichtjahren: Eine Scheibe aus Milliarden von Sternen, umgeben von einem charakteristischem Staubgürtel.

Juni: Überall in unserer Milchstraße finden sich Staub- und Gasnebel, aus denen immer wieder neue Sterne geboren werden. Dabei zeigt sich immer wieder die Form von „Elefanten-Rüsseln“, so wie IC 1396 in der linken Bildhälfte.

Juli: Messier 63 trägt auch den Namen Sonnenblumen-Galaxie wegen der vielen Sternknäuel, die wie die Blütenblätter gleich bei einer Sonnenblume um ihr Zentrum angeordnet sind. Sie ist eingebettet in einen schwach leuchtenden Sternennebel.

August: Überall in unserer Milchstraße ist Staub zu finden. Auch wenn er extrem dünn gegenüber unserem irdischen Staub verteilt ist, so lässt er kaum Sternenlicht hindurch. Im Sternbild Pfeil ist ein ausgedehnter Dunkelnebel zu bewundern.

September: Die Sommermilchstraße ist im Sternbild Schütze ebenfalls von einem dichten Staubband durchzogen. Aus ihm ragen wie Inseln verschiedene Sternhaufen und Sternentstehungsgebiete heraus.

Oktober: In der Nähe eines hellen Sterns in der Kassiopeia sind ausgedehnte Wasserstoffwolken zu finden, die in einem zarten, roten und blauen Licht scheinen. Ein Kontrapunkt zu dem hellen, blauen Stern Gamma Kassiopeia.

November: Scheinbar drehen sich alle Sterne auf der Nordhalbkugel der Erde um den Polarstern. Die Aufnahme ist mit einer feststehenden Kamera einige Stunden lang belichtet und zeigt die Sternbahnen um den Polarstern, der links in der Mitte ruht.

Dezember: M106 ist eine meiner Lieblingsgalaxien. Mich spricht vor allem die differenzierte Struktur innerhalb der hellen Spiralarme an, verbunden mit den schwachen Ausläufern der riesigen Galaxie. Bei ihr stehen zwei kleine Begleitgalaxien.

 
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