Stutz, Pierre

Pierre Stutz, geboren 1953 in Hägglingen (Kanton Aargau, Schweiz), besuchte 1968-1969 das Institut Catholique in Neuchâtel, das von den Frères des Ecoles Chrétiennes (Christl. Schulbrüder) geleitet wird. Dort tritt er 1974 als Novize in den Orden ein, dem er bis 1978 angehört. Ab 1978 studiert er Theologie in Luzern, 1985 wird er zum Priester geweiht.

Er arbeitet als Jugendseelsorger und doziert zudem im Fach "Jugendpastoral" am Katechetischen Institut der Theologischen Fakultät in Luzern.

Nach einer zweijährigen Vertiefung in der christlichen Mystik nach einer persönlichen Lebenskrise 1992 initiiert Pierre Stutz zusammen mit den Frères den Ort Fontaine-André als "offenes Kloster". Es entsteht eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, auch verheirateten, die miteinander eine Spiritualität im Alltag suchen und leben.

Seine Bücher sind inspiriert von seiner Aufgabe als spiritueller Begleiter, seinem persönlichen Hoffen und Ringen in der Gottessuche und biblisch-mystischen Urtexten. Seine rege Vortrags- und Kurstätigkeit im ganzen deutschsprachigen Raum lässt ihn für immer mehr Menschen zum spirituellen Begleiter werden.

Im Sommer 2002 legt er sein Priesteramt nieder, weil er seine Homosexualität verantwortungsvoll leben will. Er verlässt Fontaine-André als Wohnort. Als Autor vieler spiritueller Bücher und spiritueller Begleiter gestaltet er weiterhin Lesungen und Kurse.
Pierre Stutz
Gott sucht nicht immerzu Himmlisches in dir - Briefe an bekannte Mystiker

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