Der Weg zur Lebendigkeit - Nach dem "ordo virtutum" der Hl. Hildegard von Bingen

Münsterschwarzacher Kleinschriften

Der Weg zur Lebendigkeit - Nach dem "ordo virtutum" der Hl. Hildegard von Bingen
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    76 Seiten, broschiert, 10,5 x 18,5 cm, Münsterschwarzacher Kleinschriften Band 77
  • 978-3-87868-473-2
Auf den Spuren der heiligen Hildegard von Bingen findet die Autorin einen Weg zu einem wirklich... mehr
Die Tugenden der heiligen Hildegard

Auf den Spuren der heiligen Hildegard von Bingen findet die Autorin einen Weg zu einem wirklich lebendigen Leben, in dem Körper und Seele miteinander unterwegs zu Gott sind.

Die Anregungen für diesen Weg zur Lebendigkeit bezieht Gabriele Ziegler aus dem Mysterienspiel „Ordo virtutum“, in dem Hildegard von Bingen den Kampf der fünfzehn Tugenden auf dem Weg zu Gott vor Augen führt. Diese Tugenden versteht sie weniger moralisch, sondern vielmehr als begleitende Kräfte auf einem Lebensweg, der zu Gott führt.

Die Autorin untersucht den Text von Hildegards Schauspiel. Sie erklärt, was eine Tugend ist, und beschreibt dann den „krisenreichen Weg“, der in ein erfülltes Leben führt. Auf diesem spielen die Emotionen eine zentrale Rolle. Im Anhang ist der Text des Schauspiels „Ordo virtutem“ abgedruckt.

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Aus dem Vorwort: Der Weg des Menschen zu Gott geht für die frühen Mönche... mehr

Aus dem Vorwort:

Der Weg des Menschen zu Gott geht für die frühen Mönche immer über die Auseinandersetzung mit den Leidenschaften der Seele, mit den Bedürfnissen und Wünschen, den Gedanken und Gefühlen.
Evagrius Ponticus hat schon im 4. Jahrhundert diesen Weg über die 9 logismoi, 9 gefühlsbetonte Gedanken, 9 Leidenschaften, zur apatheia, zur Gesundheit der Seele, und durch sie zu Gott beschrieben. Hildegard steht in dieser monastischen Tradition, wenn sie in ihrem "Ordo virtutum - Spiel der Kräfte" den Weg der Seele beschreibt. Doch während Evagrius von den Leidenschaften ausgeht, mit denen sich der Mensch auseinandersetzen muss, beschreibt Hildegard die Tugenden, die dem Menschen helfen, die Versuchung durch den Teufel, den großen Verführer, zu überwinden und sich in Gott als geheilt und frei zu bergen. Hildegard nennt die Tugenden virtutes, Kräfte. In ihnen wirkt Gott selbst im Menschen und steht ihm bei, damit sein Lebensweg gelingt.
Tugenden sind also nicht moralisch zu verstehen als Ideale, die der Mensch zu erfüllen hat, sondern als Kräfte, die ihm zur Verfügung stehen, als Möglichkeiten des Lebens, als Form, in die der Mensch hineinwachsen soll, damit er das Bild in sich ausformt, das Gott sich von ihm gemacht hat.

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